Karrieretipp “Bewerbungstrend Emailbewerbung” von Talentschmiede.biz

Karrieretipp “Bewerbungstrend Emailbewerbung” von Talentschmiede.biz

22. Januar 2013Tags: Keine Kommentare Simon Krüger

Die klassische Papierbewerbung auf postalischen Weg verliert zunehmend an Bedeutung.  Die Bewerbung per Mail und durch Online Formulare hat sich längst etabliert, da sie für Bewerber und Unternehmen kosten- und zeitsparender ist. Wir vom Talentschmiede Team haben uns gefragt,  was speziell bei der digitalen Bewerbung zu beachten ist und dazu Personalexpertin, Denise Koscher befragt:

Was sind neue Bewerbungstrends?

Grundsätzlich geht der Trend weg von der Post zu digitalen Bewerbung. Über ⅔ der Bewerbungen kommen mittlerweile per Email. Ich merke das auch in meinen anderen Tätigkeit als Personaler ganz stark und muss auch zugeben, dass es auch für mich selbst deutlich bequemer ist. Einfach auf Grund des Handlings, das der Arbeitgeber dann damit hat. Emailbewerbungen kann man sehr schnell weiterleiten und muss nicht kopieren, einscannen usw. Das ist ein Trend, dem man auch folgen sollte, auch um einfach zu zeigen, dass man mit der digitalen Welt umgehen kann.

Was sollte man grundsätzlich bei einer Emailbewerbung beachten:

Für den Anhang sollte man einen Richtwert von 3MB beachten,  auch bei Arbeitsproben. Je nach Berufserfahrung ist es nicht immer möglich dies einzuhalten. In dem Fall empfiehlt sich eine Zip Datei, das stellt sicher, dass es auf jeden Fall nicht in der Firewall des Unternehmens hängen bleibt. Das passiert sonst öfter, wenn der Datenanhang zu groß ist. Dann  empfehle ich immer zusätzlich eine Lesebestätigung anzufordern, damit man selbst sieht, das Gegenüber hat es erhalten und aufgemacht. Dann ist es wichtig, Dateien als PDF im Anhang zu versenden. Nicht ganz professionell ist es, diese als Word Datei zu schicken, in der der Arbeitgeber die Möglichkeit hätte, Dinge zu verändern. Eine ganz schöne Geschichte fürs Detail ist es, die digitale Unterschrift mit einzubringen, so dass es wirklich ein vollständiges Dokument wird.  Ebenfalls wichtig ist ein präziser Betreff: Welche Position/ Standort/ ggf. Kennziffer, damit auch die größeren Unternehmen die Bewerbung sofort zuordnen können. Was ich darüberhinaus noch sehr wichtig finde, ist eine seriöse Email Adresse als Absender. Da haben manche noch ihre Accounts aus der Schulzeit mit mausi24@web.de Adressen, das sollte auf keinen Fall sein. Sondern sich für die Bewerbung wirklich eine Adresse anlegen, in der Vor- und Nachnamen ausgeschrieben oder als Kürzel angelegt sind, sodass es einfach seriös wirkt.

Anschreiben im Anhang oder als Inhalt der Mail?

Es gibt unterschiedliche Meinungen darüber, ich würde das persönlich als Anhang versenden. Wenn die Email weitergeleitet wird, z.B. an verschiedene Vorgesetzte oder Abteilungen, verschwindet der Text immer weiter nach unten und man müsste suchen. So hätte man alles zusammen. Wahlweise kann man das natürlich auch in den Anhang und die Email reinschreiben, aber das ist mir persönlich zu viel. Ich würde das mit in den Anhang nehmen.

 

Frau Koscher ist eine Personalmanagerin mit mehrjähriger Praxiserfahrung, die sehr gerne ihre Erfahrungen aus der Durchsicht unzähliger Bewerbungen sowie als Gesprächspartnerin in zahlreichen Bewerbungsgesprächen weiter gibt. Mehr über Frau Koscher und Talentschmiede.biz ist hier zu lesen

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