Die Biorhytmuskurve und was diese mit unserer Arbeitsfähigkeit zu tun hat

Die Biorhytmuskurve und was diese mit unserer Arbeitsfähigkeit zu tun hat

16. Januar 2015Tags: Keine Kommentare Simon Krüger

Die Arbeitsdauer eines Angestellten beträgt häufig acht Stunden am Tag. In dieser Zeit ist er für seinen Arbeitgeber leistungsbereit. Aber die Zeit der Arbeit deckt sich nicht immer mit der persönlichen Leistungskurve. Durch einen Abgleich beider Faktoren, kann das Arbeiten jedoch effektiver betrieben werden.

Was ist die Biorhythmuskurve?

Die Biorhythmuskurve beginnt bei jedem in einer unterschiedlichen Höhe. Diese wiederum ist von der täglichen Motivation abhängig. Je größer diese ist, desto höher steigt die Kurve ein. Anschließend verläuft sie in Wellenbewegungen, nimmt aber über den Tag verteilt ab. Dadurch erklären sich insbesondere das Mittagsloch und die abnehmende Leistung zum Abend. Die pure Willenskraft kann die Biorhythmuskurve nicht dauerhaft auf einem konstant hohen Niveau halten.

Es gibt zwei Zeiten, die durch eine gesteigerte Arbeitsleistung auffallen. Für gewöhnlich sind dies 9 Uhr morgens, wenn der Arbeitstag in aller Frische begonnen wird und 14 Uhr, wenn das Mittagsloch überwunden wurde. Diese Zeiten können sich, je nach Gewohnheit der jeweiligen Person, leicht verschieben.

Konzentriert arbeiten – Ablenkungen vermeiden

Um die Wellen aus der Biorhythmuskurve zu entfernen ist es wichtig, dass unnötige Störfaktoren vermieden werden. Es müssen Prioritäten gesetzt werden. Was machen viele Leute in der Zeit ihrer größten Arbeitsleistung? Sie lesen E-Mails oder die Zeitung, plaudern zur Begrüßung mit Kollegen oder essen Frühstück. Die wichtigsten, schwierigsten Aufgaben sollten um diese Zeit erledigt werden. Die zuvor genannten Tätigkeiten können auf einen Zeitpunkt verschoben werden, wo die Arbeitsleistung nicht auf dem Höhepunkt liegt.

Gerade das Beantworten von E-Mails nimmt Kapazitäten ein und lenkt von den eigenen Aufgaben ab. Zunächst sollten die eigenen Prioritäten erledigt werden. Dazu lohnt es sich eine Liste aufzustellen und diese abzuarbeiten. Im Anschluss können auch die Probleme anderer, die E-Mails und weitere Themen bedacht werden, die aufgrund der Priorisierung bislang nicht erledigt wurden.

Wenn die schwierigsten Aufgaben zuerst abgearbeitet werden, lässt sich der Rest des Tages auch ruhiger und entspannter verbringen.

 

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