Blogreihe IT-Zertifikate Teil 1: Der Nutzen von Qualifikationsnachweisen

Blogreihe IT-Zertifikate Teil 1: Der Nutzen von Qualifikationsnachweisen

11. August 2021Tags: Keine Kommentare Charlotte Zohner

An vielen besonderen Anlässen im Leben hält man sie in den Händen: Zeugnisse, Urkunden und Zertifikate. Vom Abiturzeugnis bis hin zur Bachelor- oder Master-Urkunde bestätigen wenige Blätter Papier einen erfolgreichen Abschluss nach einer bestandenen Prüfung. Doch nicht nur in der Schule und Universität spielen Zeugnisse, Urkunden und Zertifikate eine wichtige Rolle: Nachweise über Qualifikationen sind auch im Berufsleben gerne gesehen. Dies ist auch in der IT-Branche der Fall. Deshalb zeigen wir Dir in einer neuen Blogreihe, welchen Nutzen IT-Zertifikate bringen, welche Arten es gibt und welche Zertifikate sich für die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der IT anbieten. In diesem Blogartikel starten wir mit allgemeinen Informationen und zeigen auf, was Du generell bei Qualifikationsnachweisen im IT-Bereich beachten solltest.

Welchen Nutzen bringen IT-Zertifikate? 

Mit den passenden IT-Zertifikaten kannst Du nachweisen, dass Du die in einem Unternehmen eingesetzten Technologien beherrscht. Anders als Hochschulnoten beziehen sich Zertifikate auf konkrete Fach-, Methoden- oder Produktkenntnisse und liefern objektiv vergleichbare Kriterien zur Bewertung der Kompetenzen einer Arbeitskraft. Personal mit fundiertem Fachwissen ist für Unternehmen wichtig, um im Wettbewerb bestehen zu können. Einige Unternehmen setzen deshalb Wissensnachweise bereits bei der Einstellung voraus. Zudem investieren viele Unternehmen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter und bieten ihnen die Möglichkeit, Zertifizierungen abzuschließen.

Was kosten IT-Zertifikate und wie lange sind sie gültig?

Auch wenn es kostenlose IT-Zertifikate gibt, sind die meisten in der Regel nicht günstig. Microsoft-Zertifikate kosten beispielsweise 165 Euro pro Stück, während für einen TOGAF-Kurs inklusive Zertifizierung bis zu 2.000 Euro verlangt werden. Hochschulen arbeiten jedoch häufig mit einem Anbieter von Zertifikaten zusammen, sodass Studierende vergünstigte oder kostenlose Nachweise während des Studiums erhalten können. Und wenn Du für Deinen Job ein Zertifikat benötigst, übernimmt Dein Arbeitgeber in der Regel die Kosten. Neben den Kosten für eine Zertifizierung solltest Du außerdem deren Gültigkeit beachten. Da sich Technologien immer weiterentwickeln und auch die Methoden an verändernde Rahmenbedingungen angepasst werden müssen, verlieren Zertifikate mit der Zeit an Wert. Achte deshalb darauf, welche Nachweise eine sogenannte Rezertifizierung benötigen. Diese muss innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen, sonst verfällt die Gültigkeit.

Welche Arten von IT-Zertifikaten gibt es? 

Viele Zertifikate sind an die Hersteller häufig eingesetzter IT-Systeme gebunden, beispielsweise an Apple, Microsoft, SAP, IBM oder Oracle. Außerdem gibt es unabhängige IT-Zertifikate wie die des nationalen Branchenverbandes CompTIA, des Project Management Institutes (PMI) oder des International Software Testing Qualification Boards (ISTQB). Bei beiden Arten erlernst Du weltweit anerkannte Methoden und erhältst standardisierte Nachweise, die international verglichen werden können.

Im nächsten Blogbeitrag werden wir näher auf die unterschiedlichen Arten von IT-Zertifikaten eingehen, indem wir Dir konkrete Zertifikate für den Bereich des IT-Managements vorstellen.

Quellen:

https://www.get-in-it.de/magazin/bewerbung/it-skills/liste-it-zertifikate

https://www.meine-it-karriere.de/it-zertifizierungen

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