Bei der Führung nicht sich selbst vergessen – Teil 2

Bei der Führung nicht sich selbst vergessen – Teil 2

28. Juli 2015Tags: Keine Kommentare Simon Krüger

… wirkungsvolle Strategien gegen die innere Unruhe

Letzte Woche haben wir Ihnen Tipps zum Ausgleich ihres Selbst gegeben und diese Woche wollen wir Ihnen Ratschläge geben wie sie diese innere Ruhe dauerhaft spüren können. Probieren Sie es aus. Sie haben nichts zu verlieren :).

So finden Sie Ihr inneres Gleichgewicht wieder

  1. Die Anerkennung anderer stärkt nur vorrübergehend.

    Stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen (zum Beispiel durch das Führen eines Erfolgstagebuchs), dann ist Ihnen egal, was andere über Sie und Ihre Arbeit denken. Erkennen Sie selber an, was Sie alles geschafft haben, dann sind Sie frei von anderen, negativen Meinungen.

  1. Hören Sie auf, perfekt sein zu wollen!

    Wenn Sie Ihr Selbstwertgefühl von Ihrer Leistung abhängig machen, kann das nur in die Hose gehen! Sie machen sich selber zum Sklaven Ihrer Perfektion. Jeder hat mal Leistungsschwankungen und jeder schafft mal nicht das, was er eigentlich wollte. Sie sind toll – auch wenn Sie mal nicht „in time“ sind!

  1. Hören Sie auf, für das Unglück anderer verantwortlich zu sein!

    Ihre Frau/Ihr Mann ist unzufrieden und lässt es an Ihnen aus? Ihr Chef hat einen Scheißtag, weil die Zahlen „mal wieder nicht stimmen“, und pfeift in der Besprechung alle an, sodass er als Parade-Negativbeispiel in allen Lehrbüchern stehen könnte? Lassen Sie sich nicht anstecken! Eine wichtige Lektion des Lebens: Jeder ist für seine Gefühle selber verantwortlich! Bilden Sie einen Schutzkäfig, an dem alle schlechten Gefühle abprallen.

  1. Hören Sie auf, auf Ihre Vergangenheit zu schimpfen!

    Ja, Sie hatten eine schwere Kindheit. Ja, Sie hatten eine schwere Pubertät. Ja, Sie hatten eine schwere Schulzeit – und ja, Ihre Ausbildung war auch doof. Eigentlich war alles doof. Alles egal: Die Zeit existiert nur noch in Ihrer Erinnerung – wie Sie diese heute bewerten, ist jeden Tag Ihre Entscheidung – ganz allein Ihre. Schließen Sie damit ab. Jetzt. Sofort. Sonst dürfen Sie nicht weiterlesen! Abgeschlossen? Ok, dann weiter.

  1. Hören Sie auf, sich mit anderen zu vergleichen!

    Das ist schwer. Ich weiß. Gerade in Zeiten von Zielvereinbarungen, variablen Lohnsystemen und Kennzahlen, die versuchen, alles und jeden zu vereinheitlichen und vergleichbar zu machen. Ich kann mich nur wiederholen: Sie sind toll! Egal was die anderen machen. Seien Sie dankbar für das, was Sie erreicht haben, und das, was Sie sind. Punkt.

  1. Hören Sie nicht auf andere, die nicht da stehen, wo Sie hin wollen!

    Derjenige, der noch nie verheiratet war, gibt Tipps bei Eheproblemen. Derjenige, der noch nie Personal geführt hat, weiß natürlich, wie alles geht. Derjenige, der als Metzger arbeitet, weiß natürlich, wie man am besten zur Führungskraft in IT-Projekten wird. Alles Mist sage ich Ihnen. Hinterfragen Sie doppelt und dreifach den Rat von Personen, die nicht da stehen oder da gestanden haben, wo Sie hin möchten.

  2. Wenn Sie wirklich in einer Lebenskrise stecken, holen Sie sich Hilfe!

    Sich einen Coach zu holen oder eine Beratungsstelle zu konsultieren, zeugt von wahrer Größe. Sie öffnen sich jemandem, der Ihnen helfen kann und will – das schafft nicht jeder. Suchen Sie sich professionelle Hilfe.

 

 

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